Sternenseelen. Solange die Nacht uns trennt / Kertin Pflieger

18. April 2016 / Rezensionen / 0 Comments

Hallo ihr Lieben,

endlich kann ich meinen SUB mal wieder um ein etwas länger dort verweilendes Buch erleichtern. Das erste Buch der Reihe Sternenseelen. Wenn die Nacht beginnt fand ich zwar nicht herausragend, aber ich war dennoch neugierig, wie die Geschichte um Lilly und Raphael ausgeht.

Solange die Nacht uns trennt (Sternenseelen, #2) by Lilly ist so glücklich wie nie zuvor. Obwohl Raphael eine Sternenseele ist und erst nachts sein wahres Wesen zeigt, hat sie sich in ihn verliebt. Doch plötzlich taucht eine Sternenbestie in der Stadt auf und greift Lilly an. Lilly stirbt und wird selbst zur Sternenseele. Sie erfährt, dass ihr in ihrem neuen Leben nicht Raphael, sondern der mysteriöse Mikael als Seelenverwandter bestimmt ist. Zudem treibt die Sternenbestie weiterhin ihr Unwesen. Wird Lilly ihre Liebe zu Raphael durch diese schwierigen Zeiten retten können?

Eine tolle Idee mittelmäßig umgesetzt

Ich habe den ersten Teil der Reihe bereits 2013 gelesen. Dem entsprechend ist über die Jahre viel Detailwissen verloren gegangen. Der Einstieg fiel dennoch leicht.

Leider bleibt auch dieser Teil seiner Mittelmäßigkeit treu. Die Autorin hat mit ihren Sternenseelen eine tolle Idee gehabt, aber sowohl Handlung als auch die Charaktere sind oberflächlich, kaum interessant und somit wenig mitreißend.

Auf den ersten Seiten geht es ausschließlich um die Probleme zwischen Lilly und Raphael. Sie macht sich Gedanken darüber, dass sie als Mensch stetig altert, aber ihr Liebster als Sternenseele auf ewig jung bleiben wird und mit einer alten Frau kann Raphael natürlich nicht zusammen sein. Ach, und zwischendurch schlafen die beiden miteinander. Ich habe mich schon auf die schlimmste Tortur eingestellt, aber mit Lillys Verwandlung wird es etwas besser.

Auch wenn ich nicht ganz verstehe, dass Lilly ihren Tod und ihr neues Dasein als Sternenseele so ganz gelassen hinnimmt, wird die Handlung nun etwas spannender. Lilly und Raphael können trotzdem noch nicht glücklich miteinander leben, denn da ist ja noch die böse geheimnisvolle Sternenbestie.

Die Passagen, in denen man mehr über die Sternenseelen und ihre früheren Leben als Menschen erfährt, haben mir gut gefallen. Davon hätte ich mir mehr gewünscht – viel mehr. Stattdessen läuft man unweigerlich dem Kampf mit dem Bösewicht entgegen, der … naja … einfach unspektakulär war. Also bitte, da sind jahrhundertealte magische Wesen und dann so ein kurzer Kampf?

Die Autorin hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie schreibt einfach und trotzdem sehr bildlich. Genauso die Idee der Sternenseelen hat mich mal wieder beeindruckt, aber alles erscheint nicht vollkommen bis zum Ende durchdacht zu sein und die Sternenseelen ähneln mir zu sehr anderen bekannten Wesen der Literatur.

So ist die Geschichte gut, aber einfach nichts Besonderes.


Sternenseelen. Solange die Nacht uns trennt

Sternenseelen. Solange die Nacht uns trennt / Kertin Pfliegervon Kerstin Pflieger
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 18. November 2013
ISBN: 3442477069
Seitenzahl: 400
Genre: Fantasy
Reihe: Sternenseelen #2
Weitere Bücher der Reihe: Sternenseelen. Wenn die Nacht beginnt
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Lilly ist so glücklich wie nie zuvor. Obwohl Raphael eine Sternenseele ist und erst nachts sein wahres Wesen zeigt, hat sie sich in ihn verliebt. Doch plötzlich taucht eine Sternenbestie in der Stadt auf und greift Lilly an. Lilly stirbt und wird selbst zur Sternenseele. Sie erfährt, dass ihr in ihrem neuen Leben nicht Raphael, sondern der mysteriöse Mikael als Seelenverwandter bestimmt ist. Zudem treibt die Sternenbestie weiterhin ihr Unwesen. Wird Lilly ihre Liebe zu Raphael durch diese schwierigen Zeiten retten können?


Fazit: Letztendlich behalte ich die Reihe um die Sternenseelen als mittelmäßige Reihe in Erinnerung. Einige Ideen sind außerordentlich gut, aber so richtig mitgerissen hat mich nichts.

3 von 5 Bücherecken


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