Der Augenjäger / Sebastian Fitzek

19. November 2011 / Rezensionen / 0 Comments

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen …


Der Augenjäger

Der Augenjäger / Sebastian Fitzekvon Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 2. November 2012
ISBN: 978-3-426-41113-1
Seitenzahl: 428
Genre: Krimi & Thriller
Reihe: Der Augensammler #2
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five-stars (Mehr Infos zum Bewertungssystem)

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...


Meine Meinung

Der Augenjäger schließt nahtlos an „Der Augensammler“ an.

Man kann den 2. Teil problemlos ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass viel vom Augensammler hier verraten wird und dass das erste Buch danach ggf. nicht mehr ganz so spannend ist.

Ich habe selten – wenn ich es mir recht überlege eigentlich noch nie – einen solchen Thriller gelesen, bei dem ich nach dem Lesen noch lange wach im Bett liege, weil ich nicht einschlafen konnte.

Gleich zu Beginn wird der Leser geschockt. Fitzek beschreibt hemmungslos und ohne Rücksicht auf sensible Leser jedes noch so eklige Detail. Man steht förmlich neben der Szene und schaut zu was passiert.

Fitzek schafft es Spannung aufzubauen und diese auch bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Besonders hilfreich sind dabei nicht zuletzt die wechselnden Perspektiven zwischen den Protagonisten.

Der Augenjäger ist kein 0-8-15-Thriller, bei dem man schon auf der 2. Seite die gesamte Story erahnen kann, obwohl man von Anfang an weiß, wer der Täter ist. Noch im letzten Kapitel wird der Leser überrascht.

Der Roman liest sich durch die kurzen Kapitel trotz seiner 400 Seiten wahnsinnig zügig, allerdings teilweise zu schnell. An der einen oder anderen Stelle hat mir eine kurze Erklärung der Zusammenhänge gefehlt (Bsp. Szene auf der Toilette am S-Bhnf. Wannsee).

Auch Alina hat mich am Anfang ein bisschen genervt. Egal in welcher Situation – sie hat immer einen coolen Spruch auf Lager. Im Verlauf des Romans hat Fitzek aber die Kurve gekriegt und ihr Verhalten den Situationen entsprechend authentisch dargestellt, wenn auch immernoch übertrieben mutig.

Mein Fazit

Was für ein Lesevergnügen. Ich habe die letzten Stunden zähneknirschend und fingernägelkauend auf dem Sofa verbracht. Nachdem ich mich vom Augensammler und Augenjäger erholt habe, werde ich sicher auch demnächst zu einem anderen Fitzek-Roman greifen. Super!


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