Rückkehr nach Evenfall / Liz Michalski

3. Januar 2012 / Rezensionen / 2 Comments

Nach einer gescheiterten Beziehung kehrt Andrea Murphy in ihre alte Heimat Connecticut zurück, wo sie als Kind viele glückliche Sommer verbrachte. Heute lebt nur noch ihre Tante Grit auf dem zweihundert Jahre alten Anwesen. Und wie alle Frauen der Familie leidet auch sie unter einem gebrochenen Herzen.


Rückkehr nach Evenfall / Liz MichalskiRückkehr nach Evenfall von Liz Michalski
Verlag: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag
Erscheinungsdatum: 1. November 2011
ISBN: 978-3-499-25613-4
Seitenzahl: 349
Genre: Romane
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Andie (33), die grosse Teile ihrer Kindheit auf dem Landsitz Evenfall in Connecticut bei Onkel Frank, seiner Frau und seiner Schwägerin Grit verbrachte, kehrt nach dem Italien-Studium zurück. Sie will der mürrischen Grit bei der Auflösung des Hauses helfen, nachdem zuletzt auch Frank gestorben ist. Der unruhige Geist des Verstorbenen schwebt allerdings noch durchs Haus und versucht, Kontakt zu Andie und Grit aufzunehmen. Doch sie bemerken lediglich ein unerklärliches Wispern oder leises Summen.


Kurz gesagt

Das Buch war sicher nicht der beste Roman, den ich je gelesen habe, aber ich habe das Buch trotzdem gern gelesen. Ich mag den Charme, den das Anwesen ausstrahlt und die Protagonisten mit all ihren Eigenheiten.
Ich halte das Buch für eine nette Sommerlektüre.

Meine Meinung

Das Cover des Buches ist wunderschön. Es vermittelt den romantisch geheimnisvollen Charme des Anwesens. Passend dazu die Auswahl der Schrift. Sehr gelungen.
Auch innerhalb des Buches gibt es Zeichnungen in Form von Blättern.

Die Handlung wird aus drei Perspektiven beschrieben – Andrea, Grit und Frank. Jede Perspektive hat ihre eigenen Besonderheiten, wobei mich die von Frank am ehesten überrascht hat, denn dieser ist tot.
So folgt der Leser dem verstorbenen Mann bei seinen Streifzügen auf dem Anwesen. Ich mochte es allerdings nicht, dass Frank die Möglichkeit hat, Dinge zu bewegen, obwohl seine Aktionen ja doch lustig waren.

Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm, dennoch hatte ich an einigen Stellen Probleme dem Verlauf der Handlung zu folgen. Erinnerungen an vergangene Zeiten erfolgen nicht in einzelnen Kapiteln, sondern durch Gedankensprünge der einzelnen Protagonisten. So hab ich öfters mal überlegt, ob Grit sich nun gerade erinnert oder eine aktuelle Szene beschreibt.

Man kann nicht sagen, dass das Buch spannend oder fesselnd ist. Ich war eher von Personen selbst fasziniert. Michalski kann sehr gut Gefühle vermitteln. Die Momente zwischen Andrea und Cort haben bei mir jedesmal Bauchkribbeln ausgelöst.

Das Ende der Handlung ist sehr offen gehalten und lässt viel Freiraum für Spekulationen, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin plötzlich schnell fertig werden wollte. Schade eigentlich.


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