Rezension

Magisterium – Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare und Holly Black

7. Februar 2015 / Rezensionen / 0 Comments

Meine Meinung

Die Buchgestaltung – Das Ambigramm, die Schnörkel und der kupferfarbene Buchschnitt sehen nicht nur super aus, es passt alles super zum Inhalt. Trotz der insgesamt schlichten Gestaltung ist das Buch ein echter Hingucker.

Die Magie – Die Zauberer bedienen sich hier den Elementen – Wasser, Feuer, Luft, Erde, Chaos. Ich fand die Idee einfach genial. Zudem erhalten die Schüler des Magisteriums ein Armband, welches jedes Schuljahr um einen Stein erweitert wird. So wird das erste Jahr zum Beispiel als Kupferjahr bezeichnet.

Protagonist Callum – Callum ist ein 12-jähriger Halbwaise. Dieser Junge war mir sowas von unsympathisch. Ich hatte das Gefühl, dass er nur rumbockt, alles doof findet oder blöde Sprüche von sich gibt. Einfach nur dämlich! Hinzu kommt seine Behinderung, die scheinbar alle zwei Seiten erwähnt werden muss. Erst zum Ende hin konnte ich mich etwas mit Callum anfreunden, weil sein Auftreten freundlicher und mitfühlender.

Das Magisterium – Eine Schule unter der Erde bestehend aus vielen Höhlen, Gängen und Verzweigungen? Klingt erstmal interessant, aber beim Lesen empfand ich die Schule als kühl und düster. Das Magische habe ich verzweifelt gesucht, aber nicht gefunden.

Der Schulalltag – Mal ganz davon abgesehen, dass man hier nicht von einem geregelten Schulalltag sprechen kann. Es gibt diverse Grüppchen, die das machen müssen, was ihr Mentor sagt. Mir ist bis jetzt nicht klar, was die gestellten Aufgaben für einen Sinn hatten. Genauso wie Callum und seine Mitstreiter fand ich das Sortieren von Sand mehr als öde.

Die Nebenfiguren – Langweilig. Anders kann ich es nicht beschreiben. Bei Harry Potter hatte jeder einzelne Charakter eine besondere Eigenschaft, an der man einen Charakter festmachen konnte, aber das fehlt hier komplett. Es gab niemanden, den ich auch nur annähernd interessant fand.

Fazit

Ich habe mich wahrscheinlich zu sehr darauf versteift, dass dieses Buch Harry Potter sehr ähnlich sein und mich damit ein zweites Hogwarts erwarten würde. Die Autorinnen haben teilweise auch gute Ideen, aber allein Callum hat mir gereicht, dass ich beim Lesen durchweg genervt war und mich zum Schluss zunehmend zum Weiterlesen zwingen musste. Was wollen die Autorinnen mit einem solch unsympathischen Charakter bezwecken? Hinzu kommen Wiederholungen, eine düstere Schule und öde Nebencharaktere. Ach, ich weiß noch nicht, ob ich diese Reihe überhaupt weiter verfolgen möchte.

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