Das Licht von Aurora

Rezension | Das Licht von Aurora von Anna Jarzab

20. Januar 2016 / Rezensionen / 1 Comment

Das Buch lag bereits seit ein paar Monaten auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Im Rahmen der #wirlesenAurora-Aktion habe ich das Buch „ausgegraben“ und angefangen zu lesen. Das Licht von Aurora ist mal wieder eine Fantasy-Story ganz nach meinem Geschmack.

Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Während Prinzessin Julianas und ihr Leibwächter Thomas‘ Erlebnisse in der personalen Perspektive wiedergegeben werden, berichtet die Protagonistin Sasha (oder auch Alexandra) ihre Gedanken und Gefühle in der Ich-Form. Diese Mischung hat mir richtig gut gefallen, da man so alle wichtigen Personen näher kennenlernt und deren Handeln versteht. Warum Alexandra nun aber den Spitznamen Sasha trägt, hat sich mir nicht erschlossen und mich anfangs auch echt verwirrt. Da sie dann aber nur noch Sasha genannt wird, ist das nicht weiter bedeutend.

Spannende Handlung voller Intrigen

Nach wenigen Seiten erfährt man, dass Thomas nicht von der Erde ist und es eine Parallelwelt namens Aurora gibt. In dieser Welt gleicht Aurora der Prinzessin Juliana, welche aber verschwunden ist. Aus diesem Grund soll Sasha für 7 Tage ihre Rolle übernehmen, um das geteilte Königreich zu vereinen. Ich habe mich in der Geschichte sofort wohl gefühlt und habe ganz gespannt Sashas Übergang nach Aurora verfolgt. Das Leben am Hof ist interessant und voller Hindernisse für die Protagonistin. So steigt die Spannung kontinuierlich bis zum Ende an. Der Countdown (es wird von 7 Tagen an auf 0 Tage runtergezählt) ist dabei ein überaus hilfreiches Mittel.

Genauso gut ist der Autorin die scheinbar wissenschaftliche Erklärung zum Übergang zwischen den Welten gelungen. Alles erscheint logisch und durchdacht. Hoffentlich gibt es im nächsten Teil noch viele weitere Informationen. Generell ist Aurora eine sehr faszinierende Welt. Die nächtlichen Polarlichter sind nur ein Teil davon.

Facettenreiche Figuren

Sasha ist eine sympathische Protagonistin. Ich habe ihre Angst und Wut, aber auch Neugier immer nachvollziehen können. Teilweise haben mich ihre Bemerkungen zum Lachen gebracht, so dass es nie langweilig mit ihr wurde. Ebenso haben mich Thomas und Juliana überzeugt. Ich bin gespannt wie sich die Charaktere im Verlauf der Reihe entwickeln.

Die Handlung bietet mehr als genug Potenzial für eine nervige Dreiecksliebesgeschichte. Zum Glück kommt es nicht dazu. Im Gegenteil – der Aspekt der Liebe ist ganz wunderbar eingebaut ohne der Haupthandlung zu viel Raum zu nehmen. Also lasst euch nicht durch die Zusammenfassung auf diversen Internetportalen in die Irre fühlen. Klar spielt Liebe eine zentrale Rolle, aber eben wirklich gut dosiert.

Toller Showdown mit offenem Ende

Am Ende werden noch einmal einige Überraschungen geboten, die mich nun gespannt auf die baldige Fortsetzung warten lassen.

FAZIT

Das Licht von Aurora hat mich überrascht und auf ganzer Linie überzeugt. Die Parallelwelt mit all seinen Bewohnern ist außerordentlich interessant. Ich freue mich darauf demnächst wieder nach Aurora reisen zu dürfen.

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