Rezension | Raum 213 – Harmlose Hölle von Amy Crossing

6. Dezember 2014 / Rezensionen / 0 Comments


Meine Meinung
Ich habe zunächst von dem Buch nicht viel erwartet, doch der erste Band der „Raum 213“-Reihe hat mich positiv überrascht und mir ein paar nette Lesestunden beschert.

Als Leser wird man mitten ins Geschehen geworfen. Protagonistin Liv hat ihren Freund beim Fremdknutschen erwischt und verlässt weinend die Party. Danach nimmt die Story ihren Lauf. In kurzen Kapiteln kommt die Handlung schnell voran. Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Rückblenden – 2 Jahre zuvor in Raum 2013…

Ich mag es wie das Gefühl von Kontrollverlust vermittelt wird. Liv sieht Dinge, die aber kein anderer sieht. Sie wird immer unsicherer. Mit jeder Seite wird dieses Gefühl stärker bis man gar nicht mehr weiß, was wirklich ist oder nicht. Die Rückblenden aus Raum 213 treiben die Spannung zusätzlich an. Man rennt förmlich durch das Buch und wartet gespannt auf die Auflösung des Ganzen.

Das Ende ist dafür enttäuschend. Alles wirkt zu gewollt und gestellt, so dass die gesamte Story auf einmal absurd erscheint.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und direkt. Gekonnt punktuell werden Schockmomente gesetzt, die mich vollends mitgezogen haben.

Fazit
Ich muss sagen, dass mich das Buch wirklich gut unterhalten hat. Ich war gefesselt und habe der Auflösung entgegen gefiebert, allerdings hat mich diese dann wirklich enttäuscht. Aber gut, das Buch eignet sich bestens für einen netten Zeitvertreib für zwischendurch.


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