Monatsspecial-Mai

Kann die Verfilmung von „Sieben Minuten nach Mitternacht“ mit dem Buch mithalten?

5. Mai 2017 / (Buch)Aktionen / 3 Comments

Buch vs. Verfilmung!

Für viele sind Buchverfilmungen ja ein rotes Tuch, weil der Film oftmals nicht annähernd mit dem Buch mithalten kann. Auch heute wollen wir das Buch und den Film „Sieben Minuten nach Mitternacht“ miteinander vergleichen.

Bereits bei Nerve haben Jill und ich den Vergleich zwischen Buch und Film angestellt. Damals habe ich zuerst das Buch gelesen und dann den Film gesehen und Jill genau andersrum. Dieses Mal hat Jill das Buch vor dem Sehen des Films gelesen und ich erst im Nachhinein. Wie haben wir beide die Geschichte wahrgenommen? Was hat uns besser gefallen? Bei Jill könnt ihr ihren Buch-Film-Vergleich lesen.


Ich hatte keine Erwartungen an die Verfilmung

Sieben Minuten bis Mitternacht filmIch habe im Monatsspecial bereits mehrfach gesagt, dass ich ohne die Einladung zur Filmpreview wohl nie wirklich auf die Geschichte angesprungen wäre. Dem entsprechend bin ich völlig ohne Erwartungen an den Film gegangen. Jill verriet mir im Vorfeld ein paar Details, aber vor Allem die Tatsache, dass der Film wohl traurig werden wird, habe ich ihr nicht geglaubt.

Unvoreingenommen habe ich die Szenen in mich aufgesogen. Ich habe mit Conor gelitten und war von dem Monster fasziniert. Und natürlich habe ich Rotz und Wasser geheult – durchgehend!

Das Buch im Anschluss

Sieben Minuten nach Mitternacht byBeim Lesen des Buches im Anschluss haben mich meine Gefühle nicht noch einmal so überwältigt wie im Kino, wenngleich die Handlung dadurch nicht weniger tragisch wird. Vielleicht habe ich die Geschichte einfach mit weniger Aufmerksamkeit gelesen, weil ich den Inhalt bereits kannte. Ich hatte beim Lesen die Filmszenen vor Augen, fühlte mich noch einmal in die Geschichte versetzt und habe sie gern noch einmal gelesen.

Kleine oder große Unterschiede?

Natürlich sind Buch und Film nicht identisch, aber ich muss sagen, dass beides nah beieinander liegt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Patrick Ness selbst das Drehbuch zum Film geschrieben hat.

Größter Unterschied ist wohl Conors Alptraum. Während man im Buch lange nicht weiß, was überhaupt sein Alptraum ist, sieht man ihn im Film in den ersten Szenen. Das hätte ich mir auch für den Film gewünscht – vielleicht kurze Traumschnipsel, die diesen Alptraum nach und nach offenbaren.

Ebenso verhält es sich mit dem „Kunstthema“. Im Buch eher subtil eingestreut, bildet es im Film eine prägnante Verbindung zwischen Mutter, Sohn und dem Monster. Das hat mir wiederum im Film um Längen besser gefallen, denn so bekommt zum einen die Mutter-Kind-Bindung eine ganz besondere Bedeutung und zum anderen passt Conors Herbeirufen des Monsters perfekt in die Handlung.

Mein Fazit

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist in jeder Form eine wundervolle Geschichte, die jeder einmal gelesen und gesehen haben sollte. Es wird ein wichtiges Thema auf eine fantasievolle, eindringliche Art und Weise behandelt, dass die Geschichte einen lange Zeit begleiten wird.

Jill und ich hoffen, dass euch auch dieses Monatsspecial gefallen hat. Wenn ihr das Buch gelesen oder den Film gesehen habt, lasst doch eure Meinung zu beidem da!


Alle Beiträge des Monatsspecials in der Übersicht:
1.5. – Rezension zum Buch bei Yvonnes Bücherecke
2.5. – Hintergrundinfos zum Buch und Autoren bei Letterheart
3.5. – Hintergrundinfos zum Film bei Yvonnes Bücherecke
4.5. – Filmrezension bei Yvonnes Bücherecke und Letterheart
5.5. – Buch vs. Film bei Yvonnes Bücherecke und Letterheart


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3 responses to “Kann die Verfilmung von „Sieben Minuten nach Mitternacht“ mit dem Buch mithalten?

    • Yvonne

      Hallo,
      freut mich, dass das Buch schonmal auf deiner Wunschliste gelandet ist.

      Ich kann es dir nur noch einmal empfehlen. Es ist eine wahre Herzengeschichte.

      Liebe Grüße
      Yvonne

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