Rezension | Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

20. Oktober 2014 / Rezensionen / 1 Comment


Meine Meinung
Eigentlich habe ich mir „Wie Monde so silbern“ nur gekauft, weil alle von der Geschichte geschwärmt haben. Selten habe ich ein Buch gesehen, das fast überall die bestmögliche Bewertung erhalten hat. Ich wusste lediglich, dass es sich um eine Märchenadaption von Aschenputtel handeln soll.

Als ich das Buch dann begonnen habe, war ich zunächst enttäuscht und habe mich gefragt, was daran alle so gut finden? Cyborgs? Peking? In der Story kam so ziemlich alles vor, was ich eigentlich gar nicht mag. Ein paar Seiten später habe ich dann aber gemerkt, was für eine komplexe Welt hier auf mich wartet und mich dann völlig in der Geschichte verloren.

126 Jahre nach dem 4. Weltkrieg: Der Mond ist mittlerweile besiedelt und auf der Erde wütet eine Krankheit, die „Die Blaue Pest“ genannt wird. Die Vermischung von Altem und Neuem ist genial. Auf der einen Seite ist da dieser mittelalterlich erscheinende Markt, auf dem Cinder arbeitet, aber auf der anderen Seite gibt es hochmoderne Technologie. Die Autorin hat beides so gut miteinander verwoben, Elemente des Märchens hinzugefügt und damit eine eigene faszinierende Welt geschaffen. Ich habe bisher in keinem Buch einen besser durchdachten Weltentwurf gefunden.

Cinder, Kai, Levana sind alles rundum gelungene Charaktere.
Cinder war mir von Anfang an sympathisch, einfach weil sie so natürlich erscheint. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und mich ihr verbunden gefühlt. Kai ist der gut aussehende Prinz, den alle lieben. Auch ich habe ihn für sein freundliches und natürliches Wesen geliebt. Den beiden gegenüber steht die unberechenbare Mondkönigin Levena. Die Interaktionen zwischen den Figuren ist wahnsinnig mitreißend und interessant. Vor Allem die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Cinder und Kai konnte mich überzeugen.

Weltentwurf und Charaktere werden durch die spannende Handlung abgerundet. Die Ereignisse reihen sich lückenlos aneinander, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Das Finale hat mir gut gefallen und macht Lust auf mehr.

Fazit
„Wie Monde so silbern“ ist kein bloßer Abklatsch des Originals. Einzelne Elemente des Märchens wurden aufgegriffen und zu einer vollkommen eigenständigen faszinierenden Geschichte vermischt. Ich freue mich darauf zu erfahren, wie es mit den Luna-Chroniken weitergehen wird.


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One response to “Rezension | Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

  1. Hey Yvonne! ^^
    Toll dass dir das Buch auch so gefallen hat, ich war anfangs auch total skeptisch, aber dann war das Buch einfach klasse. Den 2. Band fand ich sogar noch besser. Ich werde jetzt am Wochenende mit dem dritten Band der Reihe anfangen, ich freu mich schon voll drauf =)

    Und jetzt muss ich natürlich noch ein los werden….HAPPY BIRTHDAY!!!! *Yvonne einen Kuchen mit Kerzen überreich*
    Ich wünsch dir einen ganz, ganz tollen Tag =)

    Liebe Grüße,
    Jenny

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