Rezension | Geborgen – In unendlicher Weite von Veronica Rossi

5. Oktober 2014 / Rezensionen / 0 Comments


Meine Meinung
Veronica Rossi hätte wohl fast alles in ihren letzten Band der „Aria und Perry“-Trilogie schreiben können und ich hätte dem Buch dennoch 5 Punkte gegeben. Ich liebe diese Reihe einfach. Der Weltenentwurf, der Äther, Aria, Perry und Roar – alles hat mich vollkommen fasziniert.

Es liegt 1 Jahr zwischen Band 2 und 3, aber trotz dieser langen Zeit habe ich mich schnell wieder in die Geschichte eingefunden. Die Rückblenden Arias und Perrys geben die nötigsten Informationen.

Die Stimmung ist düster, grausam und und bedrohlich. Der Äther verändert sich und die Gruppe um Aria und Perry ist in einer Höhle gefangen. Hinzu kommen die zwischenmenschlichen Probleme. Misstrauen und Angst prägen die Stimmung zwischen den Siedlern und Tiden. Veronica Rossi hat die gesamte Szenerie so gut beschrieben, dass ich sie als nahezu greifbar empfand und Mitgefühl mit den Menschen hatte. Obwohl die Geschichte so dramatisch und erschreckend ist, lässt die Autorin immer wieder Humor einfließend. Manche Dialoge haben mich zum Lachen gebracht. Alles wirkt dadurch lebensnaher und ehrlicher.

„Also … dieses Mädchen, Brooke …“, setzte Soren an und riss sie aus ihren Gedanken. „Wie ist sie so?“
„Schlag sie dir am besten sofort aus dem Kopf“, riet Roar.
„Sie hat zu mir rübergeschaut, als wir unsere Uniformen angezogen haben“, erklärte Soren eingeschnappt.
„Sie hat dich angesehen, weil du gebaut bist wie ein Bulle.“
Sorens Lachen klang nervös, abgehackt. „Ist das gut?“
„Es wäre gut, wenn sie ein Kuh wäre.“

Die Handlung ist temporeich und von Action geprägt. Es ist spannend zu lesen, wie Aria und Perry versuchen sich gegen Hess durchzusetzen und die Blaue Stille zu finden. Immer wieder kommt es zu Überraschungen, so dass ich durchgehend gefesselt war. Größtes Highlight für mich war dabei die Geschichte um Loran und Aria. Aber auch die Liebesgeschichte wurde von der Autorin wieder einmal sehr gut in die Handlung eingebunden.

Das Ende empfand ich als zufriedenstellend, aber leider geht Cinder in diesem Zusammenhang etwas unter. Er ist immerhin DIE Schlüsselfigur um die Blaue Stille zu finden und rückt dafür am Ende viel zu stark in den Hintergrund. Hier hätte ich mir mehr Informationen und Gefühle gewünscht.

Fazit
Ich bleibe nun etwas wehmütig zurück und mag noch gar nicht glauben, dass nun wirklich alles vorbei sein soll. Die Reihe um Aria und Perry gehört ab heute zu einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen.


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