Elixir / Hilary Duff

14. Mai 2012 / Rezensionen / 2 Comments

Clea Raymond ist es gewohnt im Rampenlicht zu stehen. Als Tochter einer bekannten Politikerin und eines weltberühmten Chirurgen ist sie mittlerweile selbst eine renommierte Fotografin, die in die fernsten Winkel dieser Erde reist. Aber nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters erscheint auf Cleas Fotos immer wieder der unscharfe Schemen eines Mannes. Geheimnisvoll und ungeheuer attraktiv – ein Mann, den sie noch nie zuvor gesehen hat …


Elixir / Hilary DuffElixir von Hilary Duff
Übersetzer: Eva Müller-Hierteis
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 2. April 2012
ISBN: 3570161412
Seitenzahl: 320
Genre: Fantasy
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Clea Raymond ist es gewohnt im Rampenlicht zu stehen. Als Tochter einer bekannten Politikerin und eines weltberühmten Chirurgen ist sie mittlerweile selbst eine renommierte Fotografin, die in die fernsten Winkel dieser Erde reist. Aber nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters erscheint auf Cleas Fotos immer wieder der unscharfe Schemen eines Mannes. Geheimnisvoll und ungeheuer attraktiv – ein Mann, den sie noch nie zuvor gesehen hat ...


Meine Meinung

Wie bei den meisten anderen auch hat mich das Buch vor Allem deshalb interessiert, weil man Hilary Duff bisher nur als Schauspielerin kennt.

Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass sie es schafft, mich mit ihrem Buch zu fesseln. Als ich gelesen habe, dass es um ein Mädchen geht, welches im Rampenlicht steht, habe ich gedacht, dass dies eine billige Biografie ihres eigenen Lebens wird, aber nein …. Hilary Duff hat wirklich ihr Talent als Autorin bewiesen.

Aus der Sicht Clea Raymonds lernen wir zunächst ihren Alltag als berühmte Tochter und Fotografin kennen. Ich fand es super, dass Clea nicht als ein verwöhntes reiches Mädchen dargestellt wird. Sie ist bodenständig, sympathisch und manchmal etwas naiv. So wirkt sie völlig normal und es fällt sehr leicht, sich mit Clea zu identifizieren.

Auch die anderen Charaktere sind interessant. Für die witzigen Momente sorgen die abergläubische Haushälterin und Cleas beste Freundin Rayna. Ich finde, dass es sich allein für die beiden schon lohnt das Buch zu lesen.

Die Handlung selbst kommt schnell in Fahrt und gewinnt zunehmend an Spannung. Cleas Vater ist plötzlich verschwunden und dann taucht auf einmal der mysteriöse Mann von den Fotos auf.

Ich habe wirklich an dem Buch geklebt, weil ich unbedingt wissen musste, was als nächstes passiert. Hilary Duff schafft es durchgehend immer wieder für Spannungs- und Überraschungsmomente zu sorgen. Zwischendurch gab es aber auch ein paar Momente, wo ich einfach nur den Kopf schütteln konnte.

Man sieht einen Mann, den man nicht kennt und ist plötzlich in diesen Menschen verliebt??? Es gibt zwar eine (für mich nicht ausreichende) Erklärung, aber ein bisschen mehr Zeit hätte man den Charakteren doch geben können. So wirkt die Liebesgeschichte nicht sehr glaubwürdig.

Der Schreibstil ist einfach, so dass sich das Buch sehr schnell durchlesen lässt.
Mir hat allerdings völlig die Beschreibung der Charaktere oder der Umgebung gefehlt. Der Leser wird in Allem (was nicht die Gefühle betrifft) komplett seiner Fantasie überlassen.
Schade eigentlich!

Fazit

Man darf keinen bis ins kleinste Detail durchdachten Thriller erwarten. Das Buch hat seine kleinen Schwächen, die die Spannung aber zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigen.
Das Buch überzeugt durch Witz und interessanten Charakteren.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur weiterempfehlen.


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