Elanus / Ursula Poznanski

19. August 2016 / Rezensionen / 1 Comment

Hallo ihr Lieben,

ich durfte dank der Aktion vom Loewe Verlag das Buch bereits vor dem Erscheinungstermin lesen. Ich habe zwar noch nicht alle Werke Poznanskis gelesen, aber trotzdem freue ich mich über jedes ihrer Bücher, weil sie einfach toll schreiben kann. In Elanus greift sie ein aktuelles Thema auf und zeigt damit mal wieder ihr Können als Autorin.

elanus Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung

Erschreckend realistisch
Wandert man heute durch die Elektronikmärkte findet man Drohnen in verschiedenen Größen- und Preisklassen. Ausgestattet mit Kameras kann jeder Laie mit ein bisschen Übung seine Umgebung aus der Vogelperspektive filmen. Natürlich gibt es aber die Leute, die das ausnutzen und ihren Drohnen illegal nutzen. Um dieses ernste Thema dreht sich Ursula Poznanskis neuer Roman. Jona, ein hochintelligenter Jugendlicher nutzt seine selbst gebaute Drohne mit einer selbst geschriebenen Software und spioniert Menschen aus.

Alles andere als sympathisch
Jona ist ein spannender Charakter, der bei den meisten Lesern zunächst auf Abneigung stoßen dürfte. Wie typisch für hochintelligente Menschen mangelt es ihm an Sozialkompetenz. Arrogant und offenherzig stellt er seine Außergewöhnlichkeit gern zur Schau. Daneben spioniert er mit der selbst gebauten Drohne seine Mitschüler aus. Im Laufe der Geschichte mausert sich der Teenager zu einem Sympathieträger. Er zeigt Verhaltensänderungen und lernt aus seinen Fehlern. Dafür erfährt man von den anderen Charakteren nicht allzu viel.

Spannend bis zur letzten Seite
Ursula Poznanski weiß wie sie ihre Leser fesselt. Sie steigert die Spannung kontinuierlich, so dass man am Ende völlig gebannt vor dem Buch sitzt und unbedingt wissen möchte (nein, muss), was wirklich passiert ist. Die Auflösung stellt den Leser zufrieden, wenngleich das Finale schnell und konfliktarm abgearbeitet abläuft.


Elanus / Ursula PoznanskiElanus von Ursula Poznanski
Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungsdatum: 22. August 2016
Seitenzahl: 416
Genre: Jugendbücher
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four-stars (Mehr Infos zum Bewertungssystem)

Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.
Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.(Loewe Verlag)


Fazit: Elanus ist mal wieder ein gelungener Jugendthriller, der Poznanskis Leserschaft ein paar spannende Lesestunden beschert.

4 von 5 Leseecken


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One response to “Elanus / Ursula Poznanski

  1. Liebe Yvonne,
    und uh wow. Seitdem ich hier in Frankfurt bin, habe ich das Gefühl ich bekomme gar nichts mehr mit. Ich finde die Veränderung auf deinem Blog wunderschön. Das Farbschema und die Schriftarten gefallen mir sehr gut. Das hast du hübsch gemacht. 😀
    Ich wollte nur mal da lassen, dass mir das Buch auch gefallen hat. Jona war anfänglich wirklich nicht besonders sympathisch. ^^ Aber das war für mich etwas, was dieses Buch besonders gemacht hat. 😀

    Liebst, Lotta

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