Der Seelenbrecher / Sebastian Fitzek

22. November 2011 / Rezensionen / 0 Comments

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …


Der Seelenbrecher / Sebastian FitzekDer Seelenbrecher von Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer/Knaur
Erscheinungsdatum: 1. September 2008
ISBN: 978-3-426-63792-0
Seitenzahl: 368
Genre: Krimi & Thriller
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Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den Seelenbrecher nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen - doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...


Meine Meinung

Weihnachten in einer berliner Luxuspsychiatrie.

Ein Mann, den alle Caspar nennen, hat sein Gedächtnis verloren. Wie ist sein richtiger Name? Wie kommt er in diese Klinik?

Er beschließt die Klinik zu verlassen und sich eigenständig auf die Suche nach seiner Identität zu begeben, doch dann kommt es zu einem Unfall auf dem Hof der Klinik und Sophia (seine Krankenschwester) wird psychisch gebrochen – genauso wie die anderen drei Opfer des Seelenbrechers zuvor – aufgefunden.

Alle Ausgänge werden verriegelt, doch schnell wird klar, dass sich der Seelenbrecher immernoch im Gebäude befindet ….

Fitzeck schmeißt dem Leser zu Beginn – wie typisch für seine Romane – mehrere Handlungsstränge zu, die am Ende wieder zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Ich finde es interessant wie diese optisch voneinander getrennt wurden. Zum einen werden unterschiedliche Schriftarten verwendet, zum anderen ist ein Teil in Form einer Patientenakte gestaltet worden.

Die Kapitel sind kurz und werden durch Zeitangaben eingeleitet. Es wird deutlich, dass auf etwas hingezählt wird. So wartet man gespannt mit jeder Seite darauf, was letztendlich passieren wird.

Fitzek kann sehr gut Geräusche (die hier doch eine große Rolle spielen) beschreiben. Er benutzt sehr gute Vergleiche, so dass ich mir beim Lesen alles sehr gut vorstellen konnte.

Der Inhalt selbst, konnte mich nicht ganz überzeugen.

Der größte Teil spielt in der Psychiatrie. In der Zeit gibt es kaum Zeitsprünge und man läuft die ganze Zeit mit Caspar mit. Obwohl die Story an sich wirklich spannend ist, habe ich mich an manchen Stellen ein bisschen gelangweilt, weil manchmal nicht nachvollziehbar war, warum jetzt gerade dies oder jenes passiert.

Sehr früh erfährt man, wer der Seelenbrecher ist. Das habe ich an Fitzek-Romanen bisher geschätzt, weil man so auch in die Psyche des Täters eintauchen konnte, aber hier wird nichts erzählt, so dass ich mir diesen immer nur als grauen Schatten vorstellen konnte.

Am Ende wird klar, warum das so ist, allerdings rast Fitzek dann wieder so mit der Geschichte los, dass ich einige Stellen nochmal lesen musste, um noch folgen zu können.

Die Auflösung des Ganzen ist wie immer sehr überraschend, wenn auch nicht ganz schlüssig. Auch jetzt ist mir immer noch nicht klar, wie manches funktioniert haben soll.


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