Das Schicksal ist ein mieser Verräter / John Green

15. Februar 2013 / Rezensionen / 4 Comments

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter / John GreenDas Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green
Übersetzer: Sophie Zeitz
Verlag: Hanser Verlag
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2012
ISBN: 3446240098
Seitenzahl: 288
Genre: Jugendbücher
Goodreads / five-stars (Mehr Infos zum Bewertungssystem)

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Meine Meinung

Ich habe dieses Buch trotz der vielen guten Rezensionen lange nicht angerührt, weil ich eigentlich niemals ein Krebsbuch lesen wollte. Wenn man selbst mit dieser Krankheit konfrontiert wird, will man sich nicht auch noch freiwillig damit beschäftigen und doch hat es mich nicht losgelassen. Ich musste das Buch einfach lesen und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

Die Geschichte hat mich persönlich so sehr berührt, dass ich fast nicht glauben kann, dass die Charaktere und deren Schicksal der Fantasie eines Autors entspringen. Alles wirkt echt und ehrlich.

Krebs ist eine schreckliche Krankheit, aber nicht alles, was man in dieser Zeit erlebt ist schlecht und das zeigt John Green in seinem Buch. Ich habe gelacht, geweint und viele Schmetterlinge im Bauch gehabt.

Jeder Charakter in dem Buch ist auf seine Weise einzigartig und reißt den Leser mit.

Der von manchen bemängelte Humor hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und oftmals laut auflachen lassen. Manchmal sind Ironie oder Sarkasmus ein viel besserer Weg mit einer Krankheit umzugehen als ständiges Mitleid.

Fazit

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist kein Buch, dass man nach dem Lesen weglegt. Auch nach Tagen beschäftigt mich die Story noch. Es ist, als hätte man das Schicksal mit Hazel und Gus geteilt. Ich bin restlos beeindruckt, ja gar überwältigt. Das Buch ist nicht einfach nur ein Krebsbuch. Es ist die bewegende Geschichte über ein junges Mädchen, das trotz ihres schweren Schicksals einfach lebt und die Erfahrungen eines Teenagers macht – wenn auch etwas anders.


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4 responses to “Das Schicksal ist ein mieser Verräter / John Green

  1. Ui,mein Buch ist heute angekommen,ich hatte mir Das Schicksal ist ein mieser Verräter nämlich bestellt.Deine Rezension bestätigt mich gerade wieder,dass es eine gute Idee war,es mir zu kaufen :))

  2. Hallo,

    das Buch hat mich auch sehr bewegt und eigentlich wollte ich es zuerst auch nicht lesen (aus gleichem Grund wie du) bin aber unendlich froh, es doch gemacht zu haben.
    Von mir gibt es dazu auch eine unbedingte Leseempfehlung!!! 🙂

    Liebe Grüße
    MacBaylie

  3. Hi, auch ich habe dieses Buch vor zwei Tagen begonnen zu lesen….und bin schon zur Hälfte durch. Man kann einfach völlig abtauchen…wobei ich gestehen muss, dass ich ein wenig Angst vor dem Ende habe!
    LG
    Olivia

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